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Die EU-Bankensanierungs- und -abwicklungsrichtlinie aus dem Jahr 2014 bildet den neuen rechtlichen Rahmen für das Krisenmanagement bei Kreditinstituten und Wertpapierfirmen in Europa. Die neuen Vorschriften sollen dazu dienen, jede Bank im Krisenfall abwickeln zu können – und zwar unabhängig von Größe und Komplexität der Bank sowie ohne die Stabilität des Finanzmarktes zu gefährden. Die zuständigen Behörden werden dafür mit umfangreichen Befugnissen und Instrumenten ausgestattet. Die nationale Umsetzung in Österreich erfolgt hauptsächlich mit dem Bundesgesetz über die Sanierung und Abwicklung von Banken. Die gesetzlichen Änderungen traten hier mit 1. Jänner 2015 in Kraft, Abwicklungsbehörde ist die Finanzmarktaufsicht. AKTUELLES: BIS September 2017